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vor 20 Stunden Steuerassistenz (m/w/d) HBBN GmbH Osnabrück
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Industriekauffrau und Industriekaufmann Jobs

Berufsbild, Aufgaben & Gehalt

Die Ausbildung zum Industriekaufmann/Industriekauffrau gehört nach wie vor zu den beliebtesten Ausbildungsberufen. Kein Wunder, denn Jobs für Industriekaufleute finden sich in den unterschiedlichsten Branchen und bieten sehr vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten.

Sie besetzen Positionen in sämtlichen Industriezweigen, dem Handwerk, Baugewerbe, in der Logistik oder im Handel. Dort übernehmen sie verschiedene betriebswirtschaftliche und kaufmännische Aufgaben in Vertrieb, Personalwirtschaft, Marketing, Controlling, Buchhaltung oder Materialwirtschaft.

Jobblitz hat für dich im Folgenden die wichtigsten Informationen rund um den Beruf, die Ausbildung und zu den späteren Beschäftigungsmöglichkeiten zusammengefasst.

Welche Aufgaben übernimmt ein Industriekaufmann oder eine Industriekauffrau?

Wie in fast keinem anderen Beruf ist das Aufgabenspektrum von Industriekaufleuten sehr umfangreich und vielfältig. Je nach Einsatzgebiet und Branche sind sie u.a. für folgende Tätigkeiten zuständig:

 

  • Vergleich von Angeboten, Einkauf, Wareneingang, Lagerung, Reklamationsmanagement
  • Planung, Steuerung, Überwachung von Herstellungsprozessen
  • Erstellen von Statistiken, Kalkulationen, Analysen, Wirtschaftsberichten, Preislisten
  • Entwicklung, Umsetzung und Auswertung von Marketingstrategien
  • Kundenakquise, Beratung und Betreuung
  • Buchhaltung, Erstellung von Lieferscheinen, Frachtpapieren, Rechnungen, Gehaltsabrechnungen
  • Planung des Personalbedarfs, Erstellen von Arbeitsverträgen und Dienstplänen, Führung der Personalakten

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre und erfolgt dual, also sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule. Bei sehr guten Leistungen ist eine Verkürzung zwischen 2 und 2,5 Jahre möglich. Zum Abschluss der Ausbildungszeit findet eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) statt. Die Ausbildungsinhalte sind ohne jegliche Spezialisierung auf bestimmte Branchen. Je nach Ausbildungsbetrieb kannst du deine Kenntnisse in bestimmten Bereichen wie Vertrieb, Lagerwirtschaft oder Personalwirtschaft im Laufe der Zeit vertiefen. Dank der offenen Ausbildung sind die Jobperspektiven auch ohne Weiterbildungen außerordentlich gut. Wenn du deine Ausbildung in der Textilindustrie abgeschlossen hast, kannst du theoretisch auch in die Lebensmittelindustrie oder das Baugewerbe wechseln. Industriekaufleute sind bei einem Wechsel in eine andere Branche nicht zwangsläufig an zusätzliche Fortbildungen gebunden.

Besonders viele Jobs für Industriekaufleute bietet in Deutschland z.B. die Automobilindustrie. Firmen wie Mercedes-Benz, Porsche, Audi, Bosch, BMW oder Mahle im Raum Stuttgart und München gehören dabei zu beliebten Arbeitgebern.

Auch die Lebensmittelindustrie ist mit etlichen großen Herstellern in Bayern, Nordrhein-Westfalen oder in Hamburg sehr beliebt. Darüber hinaus bieten unzählige mittelständische Unternehmen in ganz Deutschland vielfältige Perspektiven und Möglichkeiten.

Welche Voraussetzungen braucht man für den Beruf als Industriekaufmann/Industriekauffrau?

Rein rechtlich betrachtet kannst du die Ausbildung mit jedem Schulabschluss oder sogar ganz ohne Abschluss beginnen. In der Praxis legen die Unternehmen jedoch sehr viel Wert auf die Mittlere Reife oder sogar (Fach)Abitur. Der Besuch einer Wirtschaftsschule wirkt sich ebenfalls positiv auf eine gute Bewerbung aus. Gute Noten in Mathematik, Deutsch und mindestens einer Fremdsprache (bevorzugt Englisch) sind eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung. Immer gefragter werden auch Fremdsprachenkenntnisse in Chinesisch, Russisch oder Koreanisch. Ein sicherer Umgang mit dem PC rundet das Gesamtbild ab.

Folgende Anforderungen werden an Industriekaufleute gestellt:

  • Solides kaufmännisches und wirtschaftliches Verständnis
  • Kommunikationsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Kontaktbereitschaft, Serviceorientierung
  • Analytische Denkweise
  • Organisationsgeschick
  • Kunden- und Serviceorientierung
  • Gewissenhafte und vorausschauende Arbeitsweise
  • Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung
  • Sicherer Umgang mit dem PC

Gehalt: Was verdient man als Industriekaufmann/Industriekauffrau?

Die Vergütung während der Ausbildung ist stets abhängig von dem Betrieb bzw. der Branche und des jeweiligen Bundeslandes. Ein weiterer Faktor ist auch, ob der Betrieb tarifgebunden ist oder nicht. Entsprechend groß können die Differenzen sein. Der Beruf des Industriekaufmanns/Industriekauffrau gehört allgemein nicht zu den bestbezahlten Jobs, die Ausbildungsvergütung ist aber dennoch recht überdurchschnittlich.

Im Schnitt gliedert sich die Vergütung während der Ausbildung wie folgt:

  • 1. Ausbildungsjahr: 700 Euro bis 1050 Euro brutto pro Monat
  • 2. Ausbildungsjahr: 770 Euro bis 1100 Euro brutto pro Monat
  • 3. Ausbildungsjahr: 870 Euro bis 1200 Euro brutto pro Monat

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung variiert das Einstiegsgehalt erneut nach Bundesland, Branche, Betrieb und welcher Entgeltgruppe du angehörst. Beispielsweise werden im Einzelhandel oftmals niedrigere Gehälter (ca. 1.900-3.100 Euro) als in der Automobilindustrie oder der Chemieindustrie (ca. 3.100-3.200 Euro) bezahlt.

Welche Weiterbildungen und Karriereaussichten bietet der Beruf als Industriekaufmann/Industriekauffrau?

So vielfältig wie die Einsatzgebiete von Industriekaufleuten sind auch die Beschäftigungsmöglichkeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen. Wer beim passenden Arbeitgeber die Karriereleiter noch weiter erklimmen möchte, darf sich einer großen Auswahl an Studienangeboten, Weiterbildungen und Seminaren stellen. Willst du z.B. „nur“ deine Kenntnisse im Vertrieb oder Marketing erweitern, kommen etliche klassische Seminare für dich infrage.

Strebst du hingegen eine sogenannte Aufstiegsfortbildung an, kannst du eine Weiterbildung zum Fachkaufmann/Fachkauffrau absolvieren und bist nach erfolgreichem Abschluss (ca. 3-8 Monate in Vollzeit) zu einem Hochschulstudium zugelassen. Fachkaufleute sind dann auf einzelne Themenbereiche spezialisiert (z.B. Fachkauffrau/ Fachkaufmann für Außenhandel, Marketing, Logistik, Personalwesen usw.). Auch Weiterbildungen zum Betriebswirt z.B. für Rechnungswesen, allgemeine Betriebswirtschaft, Marketing oder Personalwirtschaft stehen im Angebot (Ausbildungsdauer ca. 2 Jahre). Ebenfalls denkbar ist aber auch eine Weiterbildung zum Fachwirt (Ausbildungsdauer ca. 6 Monate).

Mit den passenden Ambitionen für eine Position im Management kommen schließlich noch diverse Studienangebote hinzu:

  • Betriebswirtschaftslehre (BWL)
  • Industriebetriebswirtschaftslehre
  • Wirtschaftswissenschaft/Wirtschaftsingenieurwesen
  • Management
  • Business Administration

Mit einschlägiger Berufserfahrung und/oder einer Aufstiegsfortbildung in der Tasche kannst du mittlerweile auch ohne Abitur an einer Hochschule studieren. Wenn du bereits eine abgeschlossene Erstausbildung hast, aber auf der Suche nach einer Umschulung oder Quereinsteiger bist, kommt der Job als Industriekaufmann/Industriekauffrau für dich vielleicht ebenfalls infrage. Im Gegensatz zur regulären 3-jährigen Ausbildung dauert die Umschulung meistens nur 2 Jahre. Praktika ersetzen dabei den betrieblichen Ausbildungsplatz.

Voraussetzung für eine Umschulung ist zumindest ein enger Bezug zur Industrie und kaufmännisches Interesse bzw. Verständnis. Dazu finden vorher oft Eignungsgespräche statt. Wie auch bei der 3-jährigen Ausbildung endet die Umschulung mit einer Prüfung vor der IHK. Da eine Umschulung jedoch immer recht kostspielig ist und du keine Ausbildungsvergütung erhältst, wirst du sicher auf die Unterstützung vom Arbeitsamt mittels Bildungsgutschein angewiesen sein. Für Quereinsteiger bietet auch die Teilnahme an berufsbezogenen Weiterbildungen eine Alternative zu einer aufwendigen Umschulung. Diese ersetzen zwar keine Ausbildung zum Industriekaufmann/Industriekauffrau, allerdings wird zumindest eine fachliche Kompetenz vermittelt. Alles in allem bietet der Beruf hervorragende Jobperspektiven weltweit.

Durch die Flexibilität, zwischen einzelnen Branchen wechseln zu können, gilt er zudem als krisensicher. Wenn in einer bestimmten Branche gerade eine Flaute herrscht, können Industriekaufleute schnell wechseln und einem Stellenabbau dadurch entgehen.