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Quereinstieg als Key Account Manager

Mit Branchenkentnissen zum Top Job

Quereinsteiger Key Account Manager-Jobs: Berufsbild, Aufgaben & Gehalt

Das Berufsbild des Key Account Manager ist meist in großen Unternehmen und Konzernen zu finden, die über einen stark differenzierten Vertriebsbereich verfügen. Key Account ist ein Schlüsselkund eines Unternehmens, der Key Account Manager ist deshalb für die Betreuung dieser besonders wichtigen Kundschaft zuständig.

Key Account Kunden sind zwar nicht immer die Größten, aber meist besonders bedeutende Kunden, mit denen eine enge Zusammenarbeit stattfindet und für die beispielsweise eigene Lösungen entwickelt werden. Damit ist der Key Account Manager oft, neben dem Vertrieb und der Betreuung, auch in Projekte direkt bei der Kundschaft eingebunden und erfährt sehr früh von dessen Planungen und Innovationen. Mit Rat und Tat und dem eigenen Unternehmen und seinen Entwicklungsabteilungen unterstützt der Key Account Manager dann als Expert und Spezialist bei der Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen. Er ist oftmals mit in die Projektleitung eingebunden, schreibt Angebote und macht konkrete Vorschläge für Produkte, Lieferungen und Dienstleistungskomponenten.

Welche Aufgabe übernimmt ein Key Account Manager?

Als Key Account Manager betreust du meistens nur wenige Kund/innen. Je nach Größe und Auftragsvolumen des Auftraggebers ist es oftmals auch nur ein Großkunde, für den du unter anderem zu den verschiedenen Produktionsstätten reist und deutschlandweit oder bei Konzernen auch international im Einsatz ist.

Du wirst früh in Projekte und Vorhaben eingebunden und unterstützt so gut du kannst mit Rat und Produkten aus deinem Fachbereich. Gemeinsam mit der Fertigung und Entwicklung des eigenen Unternehmens entwickelst du Komponenten und bietest diese aktiv an. Bei berät er, ist ein Vertrauter und schreibt gleichzeitig die Aufträge. Außerdem betreut er alle Prozesse von der Akquise neuer Aufträge bis zur Abwicklung des Auftrags.

Zu deinem Aufgabenbereich gehören Analysen und Auswertungen von Daten sowie eine sehr gute Branchenkenntnis und der regelmäßige Besuch von Kundschaft und Fachmessen. Auch ein gutes Netzwerk zu anderen Key Account Managern kann nur hilfreich sein.

Du ist für ein loyale Partner gegenüber deiner Kundschaft und arbeitest diskret in den Entwicklungen mit. Meist sind Key Account Manager in Industrieunternehmen tätig, aber auch in der Dienstleistungsbranche etwa im Bau- oder Architekturgewerbe gibt es viele Stellenangebote als Key Account Manager.

Wie wird man Key Account Manager?

Key Account Manager sind nicht nur die Visitenkarte der Unternehmen, sondern gleichzeitig oftmals auch der Türöffner für große und lukrative Aufträge. Darum lassen sich Firmen eine Key Account Manager gerne viel kosten und haben bei der Auswahl und Besetzung der Jobs oft große Erwartungen.

Ein Key Account Manager sollte über ein abgeschlossenes Hochschulstudium verfügen und sehr gute, fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse haben. Arbeitest du nach deinem Studium als Key Account Manager in einem Unternehmen, solltest du gute Referenzen haben und über ein hervorragendes Netzwerk zu anderen Abteilungen verfügen, um Prozesse für deine Kund/innen beschleunigen und kontrollieren zu können.

Neben dem Leumund ist zudem eine ansprechende Persönlichkeit wichtig. Du solltest gerne reisen und dich immer wieder auf neue und teilweise fordernde Kundschaft einstellen. Über hervorragende Kommunikationskompetenzen solltest du verfügen und stets einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Außerdem bist du IT-affin, beherrschst die gängigen Computerprogramme, arbeitest dich schnell in neue Themen ein und hast Freude an immer neuen Herausforderungen. Ein sehr ausgeprägter Dienstleistungsgedanke rundet dein Profil ab.

Gehalt: Was verdient man als Key Account Manager?

Key Account Manager sind für viele Unternehmen „das beste Pferd im Stall“ und Profi-Verkaufspersönlichkeiten, die einen erheblichen Beitrag zum Unternehmenserfolg beitragen. Das begründet den sehr hohen Verdienst, der meist von einem Firmenwagen und Spesen begleitet wird. Oft kommen, je nach Erfolg und erfolgreichem Abschluss von großen Aufträgen, noch Erfolgsbeteiligungen und Boni-Zahlungen dazu. Das Einstiegsgehalt von Key Account Managern beträgt 50.000 Euro brutto im Jahr, durchschnittlich bekommen Berufserfahrene etwa 76.000 Euro im Jahr. Die Verdienstmöglichkeiten je nach Branche und Unternehmen reichen bis zu 100.000 Euro und mehr. Allerdings sind die Top-Verdienste nur wenigen Key Account Managern vorbehalten, die beispielsweise bei Automobilzulieferern große Projekte gewinnen oder etwa in der Tabak- oder Energiebranche.

Da der Firmenwagen meist Bestandteil des Gehalts ist, sollte dieser direkt zusätzlich mit verhandelt werden. Aus den Stellenbeschreibungen geht oftmals schon hervor, welchen Bereich der Key Account Manager betreut und wie seine durchschnittlichen Gehaltsspielräume zu bemessen sind. Oft lohnt es sich auch, zunächst Erfahrung zu sammeln und dann einen anderen Key Account zu übernehmen. Da die Unternehmen von der bereits gewonnen Erfahrung profitieren, macht sich dies im Gehalt oft bezahlt.

Quereinstieg: Voraussetzungen für den Einstieg als Key Account Manager

Die meisten Key Account Manager sind Quereinsteiger und haben zuvor in einem anderen Unternehmen und Bereich gearbeitet. Das macht sie zu Spezialisten und ermöglicht ihnen ein sehr gutes Produktwissen, das bis in die Fertigungs- und Materialbeschaffenheit hinein reicht. Außerdem bringen sie alle schon erste nachweisbare Erfolge im Vertrieb mit und waren schon im Außendienst als Vertriebsmitarbeitende tätig.

Da die meisten Firmen, die Key Account Manager beschäftigen, gut aufgestellt sind, findet meist eine Schulung bei Aufnahme der Tätigkeit statt und die angehenden Key Account Manager werden zunächst von einem erfahrenen Kollegen eingearbeitet. Sie begleiten diese bei Kundenbesuchen bis sie ihre eigenen Geschäftskundschaft übernehmen und betreuen können.

Meist wird in der Beschreibung der Stellenangebote bereits geklärt, ob Bewerbungen von Quereinsteigern berücksichtigt werden. Da die Anforderungen an die Stellenprofil meist sehr individuell und abhängig von Branche und Kundschaft sind, stehen die Chancen für einen Quereinstieg sehr gut.